K├╝nstler in der Corona-Krise: Was hat sich ver├Ąndert?

Der Coronavirus ist hoch aktuell, es herrscht Ausgangssperre - wie geht es uns dabei?


Das Gespr├Ąch fand am 05.04.2020 statt.

Teaser: Marvin kann wegen der Ausgangssperre seine junge Liebe nicht ausleben, Willi muss gezwungenerma├čen "in den Keller umziehen", Maxim ist komplett auftragslos, dreht durch und arbeitet noch mehr als vor der Krise, ohne Geld einzunehmen. Viel Spa├č beim Podcast:



Zusammenfassung f├╝r unsere "Mir-Macht-Lesen-Mehr-Spa├č"-Leser:

Willi (22, Student):

Corona schr├Ąnkt mich und meine T├Ątigkeit als Dozent ein. Meine Kurse an den Volkshochschulen fallen komplett aus und auch meine geplante Ausstellung f├╝r den Sommer ist bedroht. Ich hatte vor so schnell wie m├Âglich nach Rostock umzuziehen, doch selbst das ist momentan nicht m├Âglich, da keine Wohnungsbesichtigungen mehr statt finden. Kurz: Alles was ich geplant habe ist dahin. Meine Familie oder meine Freunde kann ich auch nicht besuchen, da das Risiko mit den ├Âffentlichen Verkehrsmitteln zu hoch ist.

Auch wird es noch interessant zu sehen, wie sich das ganze auf die Wirtschaft auswirkt, wenn dieser Zustand l├Ąnger anh├Ąlt.

Ich sehe das ganze dennoch aus einem positiven Blickwinkel:

Wir drei haben uns spontan entschlossen diesen Podcast zu starten und eine Menge Spa├č dabei. Vor allem sammeln wir dadurch mehr Erfahrung. Au├čerdem habe ich jetzt so viel Zeit f├╝r Dinge, f├╝r die ich vorher keine Zeit hatte. Ich studiere viel Anatomie und zeichne dadurch viel mehr f├╝r mich selbst. Das macht echt Spa├č! Jetzt wo ich mich nicht so auf das arbeiten fokussieren muss, schaff ich es seit langem mal wieder zu entspannen. Ich spiele ab und zu und gehe viel Spazieren.

Man schafft es auch wieder mehr mit Freunden zu telefonieren, jetzt wo sowieso alle zu Hause bleiben und Zeit haben, auch wenn man sie nicht sehen kann. Das motiviert und inspiriert. Man bekommt viele neue Anregungen.

Marvin (18, Sch├╝ler):

Corona hat uns alle schwer getroffen. Einige haben h├Ąrter zu k├Ąmpfen andere weniger. Als Sch├╝ler bin ich zum Gl├╝ck nicht finanziell bedroht, da ich noch bei meinen Eltern lebe. Trotzdessen macht einem die Ungewissheit zu schaffen. Auch die ganzen Diskussionen um das diesj├Ąhrige Abitur machen das nat├╝rlich nicht besser. Der Pr├╝fungsbezogene Unterricht f├Ąllt weg und stattdessen m├╝ssen wir uns jetzt selber Wege suchen um uns auf das ABI vorzubereiten. Auch k├╝nstlerisch fallen nun einige Sachen weg. Ich h├Ątte liebend gern an der Preisverleihung der diesj├Ąhrigen Ausstellung "Rostock kreativ" teilgenommen, welche MV┬┤s gr├Â├čte Hobbyk├╝nstlerausstellung ist. Dass ich den 2. Preis in der Kategorie "Gem├Ąlde und Zeichnungen" erricht habe, konnte ich leider so nur ├╝ber das Internet erfahren. So bleibt abzuwarten ob das Event wiederholt wird.

Trotzdessen bringt eine solche Krise auch immer neue Chancen mit sich. Da wir Zuhause bleiben m├╝ssen hat man viel Zeit zum Nachdenken, ├╝ber sich, aber auch ├╝ber die Kunst und welche Richtungen man einschlagen m├Âchte. Ich habe jetzt genug Zeit mich auszuprobieren und sammle meine Motivation oft auf Spazierg├Ąngen. Manchmal entdecke ich da Orte in Rostock an denen ich noch nie war. Mein st├Ąndiger Begleiter ist dabei meine Kamera um m├Âgliche Referenzen zu sammeln oder einfach Spa├č am Fotografieren zu haben. Ich bin gespannt, wie sich die Lage weiter entwickeln wird und schaue Hoffnungsvoll in die Zukunft.

Maxim (35, freiberuflicher K├╝nstler):

Mehrere Standbeine sind so wichtig!

Ich h├Ątte schon viel fr├╝her ein Online Business aufbauen sollen! Anfang dieses Jahres, im Januar, lief es noch ziemlich gut mit meinen Auftr├Ągen als Schnell-Portrait-Zeichner. Da bin ich deutschlandweit gereist und habe f├╝r namhafte Unternehmen auf Messen und Conventions gezeichnet. Sogar in einer Fernsehsendung! Ich f├╝hlte mich finanziell super sicher und kaufte mir ein Cintique Pro 24 f├╝r 2500 ÔéČ !!! Um anzufangen Online Kurse zu erstellen. Und kaum lief die Zeit f├╝rs Zur├╝cksenden ab, brachen alle Auftr├Ąge ab - der Coronavirus war da!

So viel habe ich vor der Corona-Pandemie nicht gearbeitet!

M├Ąrz und April: komplett ohne Auftr├Ąge! Normal k├Ânnte man sich zur├╝cklehnen... Aber nicht bei mir! Ich baue meine Online Kurse auf! H├Ątte ich doch schon vor Jahren angefangen... Ein Online Business mit Online Kursen aufzubauen dauert min. ein halbes Jahr. Das musste ich beim Aufbau lernen. Ich bin zwar erst 1,5 Monate dabei, aber wenn man es jeden Tag 6h-8h im Durchschnitt macht, lernt man ganz sch├Ân viel. Homepage komplett umstrukturieren, Social Media Pr├Ąsenz aufbauen, Blog-Eintr├Ąge schreiben, Kurs-Konzept und -Unterlagen anfertigen. Wahnsinn! Auch das Geld, das ich daf├╝r investieren muss ist der wahnsinn. Warum hat man entweder viel Zeit oder Geld, warum nicht beides gleichzeitig?!

Wie gehts meinen K├╝nstlerkollegen?

Meinen K├╝nstlerkollegen geht es wie mir: Keine Auftr├Ąge! Zumindest, die die auf Zeichenkurse und Zeichenprojekte, die mit Menschen zu tun haben, angewiesen sind. Wir alle hoffen auf etwas Soforthilfe vom Staat. Einige damit sie nicht ins Minus fallen, andere damit sie hart Erspartes nicht aufbrauchen und dann ins Minus fallen. Wir vermuten, dass die Wirtschaft noch l├Ąnger brauchen wird, um wieder zum Normalzustand zur├╝ck zu kommen.

Meine Freundin arbeitet als Compositing Artist. Sie arbeitet noch an einem Projekt bei einem Unternehmen als Freiberuflerin im Homeoffice. Sie murrt herum, dass es viel anstrengender im Homeoffice zu arbeiten, als im Unternehmen XD Ist aber nat├╝rlich sehr froh, Auftr├Ąge zu haben. Und ich bin froh, dass sie mit mir zu Hause ist ;D Sonst bin ich derjenige, der ALLEINE zu Hause bleibt hahaha XD

Lichtblicke in der Krise

Mir f├Ąllt deutlich auf, dass pl├Âtzlich eine Menge Anfrufe und Nachrichten kommen von Kollegen. K├╝nstler-in-der-Corona-Krise wollen besonders viel kommunizieren und gemeinsame Projekte starten! Das ist toll! Gerade in einer Krise sollte man optimistisch bleiben, neue Projekte verwirklichen oder bestehende verfeinern.

Ich bin sehr gespannt was die Zukunft bringt, ich tuhe mein bestes mein Wissen auszubauen und daf├╝r zu sorgen, dass ich mehrere Standbeine als K├╝nstler habe! (Noch) bleibe ich zuversichtlich! :)


Transkript vom Podcast

(Leider noch zu unsch├Ân zum Lesen! Es ist ein generierter Transkript. Bitte den Podcast lieber h├Âren. Viel Spa├č!)

00:00:01

Speaker 1: In unserem ersten Podcast merkt man sich gegenseitig, also wollen wir kurz erz├Ąhlen, wie wir sind.

00:00:32

Speaker 2: Ja, er ist ja bei mir als professionelle K├╝nstler, bin ein Portr├Ąt zeichnen und kreativ Kursleiter und helfe helfe, zeichnet Dressierten, besser in Gesichter gezeichnet zu werden. Mit Online-Kurse. Und ansonsten arbeite ich als Zeichner f├╝r Unternehmen deutschlandweit und zeichne auf Events schnell Portr├Ąts.

00:01:05

Speaker 3: Ich will, ja, mache ich machen. Ich bin ein junger K├╝nstler, aufstrebender K├╝nstler aus Norddeutschland. Momentan unterrichte ich an Volkshochschulen, was zwar auch gar nicht m├Âglich ist durch Coruna und arbeite daran, bald auszustellen, und betreibe Soziales Marketing, Social Media, Marketing und Online-Markt.

00:01:28

Speaker 1: Okay, da mache ich weiter. Marvin Ich bin ein noch junger K├╝nstler. Ich habe mit 18 Jahren bin ich quasi bei meiner k├╝nstlerischen Karriere noch ganz am Anfang, bin auch ein bisschen reingerutscht, eben auch durch Maximo und Willdie.

00:01:42

Speaker 2: Und ich zeichne und fotografiere.

00:01:46

Speaker 2: Animiertes, Interessantes. Damit sich Leute nicht fragen, wie alt ich bin. Ich bin 35, soweit ich wei├č. Ich denke, es macht ne sch├Âne, ja eine sch├Âne Kombination aus uns dreien.

00:02:04

Speaker 3: Das Alter.

00:02:06

Speaker 3: Nicht nur das alte, aber auch die Lebenserfahrung, die zeichnerische Entwicklung genau denkschema der k├╝nstlerische Stand zeigt, m├╝ssen ja auf jeden Fall.

00:02:17

Speaker 2: So k├Ânnen wir ganz viel Mehrwert bieten ├╝ber verschiedene Themen.

00:02:23

Speaker 1: Wir m├Âchten nat├╝rlich ├╝ber klassischen, allt├Ąglichen, vor allem verschiedene Blickwinkel und verschiedene Perspektiven und Denkweisen aufgrund der unterschiedlichen Lebenserfahrungen und der unterschiedlichen Alters.

00:02:34

Speaker 2: Ja, ja, das heutige Thema ist. Nehmen wir mal Coruna.

00:02:42

Speaker 1: Er geh├Ârt f├╝r mich. Das hat sich ge├Ąndert.

00:02:57

Speaker 2: Ich w├╝rde sagen, ich w├╝rde an der Stelle mal ein paar Fragen stellen, weil ich jetzt sozusagen die Person bin, die noch nicht so sehr drinsteckt mit dieser Krise beziehungsweise jetzt nicht so. Keine Ahnung finanziell irgendwie bedroht bin, weil ich noch Sch├╝ler bin.

00:03:12

Speaker 2: Ja, aber es ist trotzdem interessant. Nicht als K├╝nstler arbeitest ja, wie wir auf dich Coruna sich auswirkt und was du lebst.

00:03:28

Speaker 2: Wie gesagt, f├╝r mich ist es jetzt mal nicht gro├čartig, anders als die alle den ganzen Tag zu Hause sitzen. Jetzt hab ich meine Schule. Gehen kann ich jetzt auch nicht mehr. Und dementsprechend muss ich mich irgendwie anders besch├Ąftigen und kann die Zeit nat├╝rlich auch gut nutzen, um mich irgendwie k├╝nstlerisch auszuprobieren. Und gerade jetzt? Derzeit ist ziemlich viel zu experimentieren. Aber ich habe halt noch das Gl├╝ck, dass ich da eigentlich nicht finanziell bedroht bin oder irgendwie irgendwie Drucksituation habe. Irgendwelche Existenzen abh├Ąngen wie geht eigentlich den Eltern dabei sind die sich ja finanziell meine Eltern pers├Ânlich sind jetzt im Homeoffice. Jetzt sag ich mal f├╝r die auch ganz entspannt, und deswegen funktioniert das eigentlich alles ganz gut. Und man muss sagen Wenn man mit seiner Familie jetzt den ganzen Tag in seinen vier W├Ąnden wohnt, muss ich sagen Bisher gab es noch keinen gro├čen Krach. Kommen alle ganz gut miteinander aus, ist aber trotzdem gew├Âhnungsbed├╝rftig. Aber ich muss sagen, langsam hab ich mir jetzt auch die Zeit zuhause und an diese ganze Garantin und ein bisschen mehr gew├Âhnt.

00:04:36

Speaker 3: Und dann meine Familie.

00:04:39

Speaker 1: Da habe ich jetzt ein bisschen l├Ąnger Zeit zusammen.

00:04:45

Speaker 2: Die Krise hat mich an meine Familie zu gew├Âhnen. Aber unabh├Ąngig davon kommt mir das ganz gut klar. Aber ich kann mir vorstellen, dass es bei euch vielleicht ein bisschen anders ausschaut als auch als freiberufliche K├╝nstler auch auf Auftr├Ąge angewiesen seid.

00:05:04

Speaker 2: Eine Sache es ja verschwiegen Nido, so erz├Ąhlt das ja.

00:05:09

Speaker 3: Also ist klar Es passiert nicht viel. Aber es passiert doch was. Denn die junge Diebels bedroht.

00:05:21

Speaker 1: Die Junge hat schon gro├če Auswirkungen. Kurz Was daf├╝r? Ich meine nicht die junge Liebe.

00:05:33

Speaker 2: Das ist nat├╝rlich anstrengend, wenn man normalerweise zehn Minuten mit dem Fahrrad zu seiner Freundin brauchen w├╝rde und sich nicht sehen kann. Aufgrund von Coruna und auch weil die Eltern das nat├╝rlich nicht so gerne sehen, waren sie st├Ąndig mit Leuten trifft und das ist nat├╝rlich auch aufwendig und auch eine gewisse Herausforderung.

00:05:49

Speaker 2: Da mit umgehen zu k├Ânnen und ja. Die voraussichtlich etwas Coru├▒a angeht Ja.

00:05:58

Speaker 1: Mein Vater hat mich gestern gefragt, ob ich mich zum Zuge kommt.

00:06:01

Speaker 2: Wir sind da sehr vorsichtig deswegen mit dem Zug.

00:06:05

Speaker 2: Ich bin aus Stuttgart nach nach Rostock gefahren, den ganzen Tag, und das war vor zwei Wochen und gef├╝hlt, weil jeder nicht zu erkl├Ąren.

00:06:19

Speaker 1: Ich setze mich weiter weg. Das Witzige war Die haben sich alle in ein Zugabteil gedr├Ąngt. Da war alles frei. Dann sass ich einfach in ein Zugabteil, v├Âllig alleine und war ziemlich entspannt. Aber dann kam pl├Âtzlich so eine hustend Person, und sie sah sie Fieber und setzt sich direkt neben mich. In den spreche ich ├╝ber meinen Platz, weil sie rausschauen m├Âchte. Entschuldigung, ich bin in den Abteil weitergegangen, aber irgendwann stiegen immer mehr Leute ein. Vielleicht war das einfach dieses. Man hat Angst, angesteckt zu werden.

00:07:00

Speaker 3: Und dann eine verschluckt sich, r├Ąuspert sich.

00:07:07

Speaker 1: Corona Mir vor allem. Ich merke immer wieder, wenn wir mit Leuten unterwegs sind, die versuchen, wenn sie so eine Route, so Hustenreiz haben.

00:07:17

Speaker 3: Die versuchen dann, die ganze Zeit zur├╝ckzuhalten und die Blicke, die alle gucken, so gottlos Abstand halten.

00:07:33

Speaker 2: Zur├╝ck zum K├╝nstlerischen. Marvin hat ja sehr viel Zeit, jetzt praktisch zu Kunst auszuprobieren. Keine Schule? Ja.

00:07:47

Speaker 2: Ich muss mir noch mein Abi vorbereiten, aber. Aber ich habe trotzdem viel Zeit, also relativ. Und deswegen habe ich jetzt auch ein bisschen Zeit, mich da auszuprobieren. Ich bin auch irgendwie jeden Tag. Wenn ich spazieren gehe, nehme ich mindestens eine Kamera mit. Und auch ansonsten bin ich eigentlich dabei, etwas auszuprobieren auf Leinwand und auch viele Sachen mit Tusche und so..

00:08:07

Speaker 2: Ja, ich fotografiere viel Spa├č macht.

00:08:13

Speaker 2: Ich mache sich mal irgendwie professionelles Machen, sondern gerne nach au├čen. Das macht Spa├č.

00:08:19

Speaker 2: Es ist einfach super praktisch. Alles K├╝nstler man selbst.

00:08:24

Speaker 2: Denn meistens will ich mir auch Referenzen ├╝ber die Fotografie. Wenn ich spazieren gehe, hei├čt es nicht, dass ich automatisch knipsen will. Aber ich habe eine Kamera dabei, wenn ich irgendwas sehe, was ich zum Beispiel auch mal so in die Richtung zeichnen w├╝rde. Zum Beispiel bin ich ├Âfters mal in Industriegebieten, weil da nicht so viele Leute sind, weil ich das sowieso wie diese ganzen Form und viele und. Dann bin ich halt dabei und fotografiere halt ein bisschen rum. Wenn ich etwas sehe, was mir gef├Ąllt, dann ich das einen Palast und zuhause abzeichnen und wenn so eine, sag ich mal? Impulse kommen von irgendwelcher Inspiration, dann kann ich die gleich nehmen und zu Hause aufs Papier klatschen.

00:09:08

Speaker 3: Das ist eine super Sache.

00:09:12

Speaker 2: Wenn man bei mir passiert es ├Âfters, dass ich zu ihr auf Google dann nach und nach Fotos suche, nat├╝rlich immer besser, selber rauszugehen und Fotos Referenzen f├╝r sich heraus.

00:09:27

Speaker 3: Oder wenn es dir nat├╝rlich direkt vor Ort zu zeichnen. Das ist nat├╝rlich schlecht.

00:09:33

Speaker 1: Ja, wir machen das ja auch so, dass Sie immer im Skizzenbuch skizzieren und dann sozusagen Referenzen sammeln.

00:09:42

Speaker 1: Ja, das kann man auch mal nicht schlecht. Also habe ich eine Zeit lang gemacht in der Bahn mein Skizzenbuch dabei gehabt. Bahnfahren ist langweilig.

00:09:51

Speaker 1: Und dann habe ich ja noch nicht irgendwelche Menschen abgezeichnet, hat eigentlich auch Spa├č gemacht und irgendwann auch nicht mehr so aufdringlich anschauten.

00:10:03

Speaker 3: Ich glaube, das Bahnfahren und Zeichnen. In der Bahn k├Ânnte man eine ganze Folgen umdrehen.

00:10:09

Speaker 2: Hier hat man mitgemacht, hat nicht so gerne wie Ja, will ich Crooner beeinflusst hat, auch vom Zeichnerischen her.

00:10:25

Speaker 1: Grunds├Ątzlich h├Ątte ich jetzt Kurse geben an den Volkshochschulen in Jena und Weimar.

00:10:29

Speaker 3: Die fallen komplett aus. Ansonsten hatte ich noch geplant, das Gesch├Ąftliche angeht.

00:10:38

Speaker 1: Ansonsten hatte ich vor zehn Monaten keine Wohnungsbesichtigung. Nichts geht also auch nicht. Ich bin dabei, in Ausstellungen zu planen, die dadurch wahrscheinlich auch bedroht wird. Die sollte eigentlich im Juni stattfinden.

00:10:52

Speaker 3: Au├čerdem habe ich eine Rostocks, die an die zu unterrichten. Keine Ahnung, wie es da aussieht. Zumal die Zahlen zur├╝ckgehen.

00:11:01

Speaker 2: Frankophone hatte ich keine konkreten Informationen. Naja, die einen sagen sobald das, sobald man sobald alle das Goo haben, ja das jetzt wieder alles normal l├Ąuft. Die einen sagen, dann legen alle sofort los und dann funktioniert alles sofort und andere sagen das dauert trotzdem Monate noch bis zum Monat Malerbetrieb zur├╝ck.

00:11:28

Speaker 1: Je nachdem, wie lange sich das noch hinzieht, k├Ânnten ja auch viele Unternehmen oder vor allem Kleinunternehmen und Arbeitgeber bankrottgehen, dabei dicht.

00:11:37

Speaker 3: Je l├Ąnger es dauert, desto mehr Auswirkungen hat sie auf die Wirtschaft allgemein.

00:11:43

Speaker 2: Ich habe hier mit Unternehmern gesprochen, und K├╝nstler zeichnen Bedarf oder Restaurants. Und die haben ja so hohe Fixkosten im Monat. 10000 Leserzahlen und wenn Sie nichts einnehmen? Ja, das macht ihn schon ziemlich zu schaffen. Da haben wir ein bisschen. Da haben wir schon ein bisschen besser als g├╝nstig. Unsere Mitarbeiter m├╝ssen nur schauen, dass wir ├╝ber die Runden kommen.

00:12:12

Speaker 1: Aber ohne Auftr├Ąge wird das auch nicht sagen.

00:12:15

Speaker 2: Jetzt diese ganze k├╝nstlerische Serie, jetzt nicht daf├╝r bekannt ist, sobald Sie Geld auf der hohen Kante zu haben, Theatergruppen sind oder freischaffende K├╝nstler oder meinetwegen auch nur K├╝nstlern, die ja auch schon bei uns Probleme haben.

00:12:33

Speaker 3: Die haben echt Probleme.

00:12:36

Speaker 1: Hatten Sie doch recht popul├Ąr, oder nicht au├čerhalb von Corona Zeiten aber keine Finanzierung. Auch Probleme bekommt.

00:12:45

Speaker 3: Und das ist nat├╝rlich schwierig, denke ich.

00:12:50

Speaker 1: Aber hier kommt da viel von Auftr├Ągen, gerade als Zeichner auf irgendwelchen Events.

00:12:59

Speaker 2: Wie schaffst du das? Setzt dich trotz dessen irgendwie mit Crooner irgendwie an, andere Wege zu finden. Oder die ├╝berbr├╝ckte die Zeit quasi finanziell.

00:13:11

Speaker 3: Ja, ich habe zum Gl├╝ck letztes Jahr angefangen, richtig intensiv zu sparen, also monatlich einen sch├Ânen Betrag zur Seite zu legen. Und die Auftr├Ąge jetzt? Normalerweise gehe ich auf Iwans. Ich hatte jetzt f├╝r eine Fernsehsendung f├╝r ZDFneo. Sollte ich in der Sendung zeichnen oder sollte auf einer gr├Â├čeren Gala in Berlin zeichnen. Das ist nat├╝rlich alles ausgefallen, und ich bin auch eigentlich von Mai bis August ausgebucht, was Hochzeiten, Geburtstage angeht. Und da kommen auch eine Absage nach der anderen rein, und das ist schon krass. Es kommen auch keine neuen Auftr├Ąge ihrer dereine, sondern es ist komplett weggefallen, und letztes Jahr habe ich noch @-zeichen. Kurse ging ich. Und die habe ich auch dann abgelegt. Ja, aber ich sage Okay, ich habe so viele Live-Programm, Auftr├Ąge, und ich m├Âchte mein Online-Kurse aufbauen. Also habe ich meine normalen lokalen Kurse hier abgelegt. Ja, die w├╝rden sowieso nicht stattfinden. Aber trotzdem Ich habe mich auf dieses Einzeichnen jetzt fokussiert. Und das ist nat├╝rlich komplett weggebrochen. Meine meine Planungsliste. Was ich dieses Jahr verdiene, bin ich kurz davor zu verbrennen. Aber man wei├č ja nie, man wei├č ja nie. Es ist erst Anfang des Jahres. Ich baue, ich stecke jetzt, singt wie ich arbeite jeden Tag. Meine Freundin arbeitet ja im Homeoffice neben mir. Sie ist Compositing Artist und sie arbeitet acht Stunden am Tag. Arbeitet sie und ich arbeite mit ihr im Raum in anderen Business, wirklich intensiv auch. Und vielleicht ergibt sich da was. Deswegen schmei├če ich meine Liste. Mit dem Geld, das ich sich eigentlich verdienen m├Âchte, schmei├če ich nicht weg. Sich entwickelt ja, und ich hoffe, ich hoffe nat├╝rlich immer noch auf eine Soforthilfe, weil ich es f├╝r gut gespart und habe jetzt ├╝berhaupt keine Einnahmen. Dass sich meine Ersparnisse nicht nicht aufbrauchen, das w├Ąre unsch├Ân.

00:15:38

Speaker 2: Hier geht es mir eigentlich schon gut. Ich werde nicht ins Minus fallen. Auch wenn es jetzt ein halbes Jahr oder fast ein Jahr gehen wird. Wenn ich. Ich bin auch zum Gl├╝ck gerade in eine g├╝nstige Wohnung gezogen. Also, Ende letzten Jahres sind wir hergezogen. Weil die Freundin das Composition hatte, sind unterschiedliche St├Ądte zum Arbeiten gereist, und ich war meistens alleine. Da reicht eine Zweizimmerwohnung. Und vorher hatten wir so eine riesige, riesengro├če Drei-Zimmer-Wohnung mit 15 Quadratmetern.

00:16:09

Speaker 2: In der Villa? Ja, sch├Ân.

00:16:15

Speaker 3: Aber jetzt bin ich froh. Jetzt bin ich froh, dass wir eine kleine Wohnung gezogen sind. Da l├Ąsst sich einfach keine Krise ├╝berstehen.

00:16:26

Speaker 1: Hassen Sie Kontakt zu verschiedenen K├╝nstlerfreunde? Und hast du da irgendwelche, die wirklich super stark von Kola betroffen sind?

00:16:35

Speaker 2: Also wei├čt ja die Zeichen Kurse machen. Das ist alles. Die ganzen Auftr├Ąge sind tats├Ąchlich eingebrochen, und die sagen, sie schaffen ein, zwei Monate. Und dann fallen sie schon ins Minus. So, denke ich, geht es sehr vielen K├╝nstlern, die zwar Geld jetzt mit Kunst verdienen, aber jetzt nicht zur Seite legen konnten. Bisher ja vor allem angehende K├╝nstler, die am Anfang ihrer Karriere stehen.

00:17:08

Speaker 2: Ja, ich habe man am Anfang einfach zur @-zeichen Karriere.

00:17:13

Speaker 2: Ja, dass man ein bisschen auf sich selbst gestellt hat. Man muss ja erst einmal lernen, man muss erst mal die Vertragsverhandlungen des Marketing lehren, man muss auch Zeichnen lernen. Und daf├╝r gibt es ja nicht wirklich Ausbildungsm├Âglichkeiten in Deutschland. Das hei├čt, man muss es in die Hand nehmen und ein bisschen mit wenig Geld auskommen, bis man es dann geschafft hat. Und wenn da die Krise kommt, da ist man schon wirklich atmet schwer.

00:17:43

Speaker 2: Aber es kommt ja recht pl├Âtzlich gut, man konnte es vielleicht ein Absehen, gerade weil es China angefangen hat.

00:17:53

Speaker 1: Aber der Gedanke daran, dass es auch hier nach Europa so stark ├╝berschwappen k├Ânnte, war ja einfach nicht da. Ich pers├Ânlich habe total untersch├Ątzt. Ich glaube, dass es auch so gegangen, dass sie das erst mal gar nicht so gesehen haben, dass es oftmals eine direkte Bedrohung f├╝r uns sein k├Ânnte.

00:18:13

Speaker 1: Also erst mal allgemeine Viruslast an sich nicht so eingesch├Ątzte, so gef├Ąhrlich.

00:18:24

Speaker 2: Ja, Virus hin oder her, da gibts auch immer wieder verschiedene Meinungen dazu. Aber was wir erleben, was wir wirklich sehen, ist ja, dass nichts auf der Stra├če los ist. Die Gesch├Ąfte sind ja und die Leute.

00:18:41

Speaker 3: Heute waren Sch├╝ler drau├čen. Aber keine gro├čen Sachen, meistens auch nur Einzelpersonen, maximal zu zweit. Kontakt Beschr├Ąnkungen erlauben wollen die L├Ąden wie leer, die sind Gras.

00:19:05

Speaker 2: Ja, wir hoffen und K├╝nstler hoffen sehr auf diese Soforthilfe. Da herrscht aber noch sehr viel Unsicherheit, weil es noch nicht klar kommuniziert wurde. Wof├╝r bekommt man sie? Wie und wieviel bekommt man ja. Da sind wir sehr gespannt.

00:19:24

Speaker 3: Es ist ja erst der zweite Monat.

00:19:28

Speaker 1: Wurde die wegen sozusagen ins Leben gerufen oder schon vorher?

00:19:34

Speaker 2: Nein, wirklich gegen Coruna, also wegen Corona. Und es gibt jetzt landesweite landesweite Hilfen f├╝r uns. Mecklenburg-Vorpommern soll auch bundesweite Hilfen geben.

00:19:46

Speaker 3: Aber das ist halt das wovon, wo die ins Leben gerufen. Also muss ein Institut oder irgendwas geben, was es da.

00:19:57

Speaker 2: Ich wei├č es auch nicht. Es wurden ja verschiedene verschiedene Runde angefragt. Und wer jetzt genau sich darum k├╝mmert, muss ich auch schon.

00:20:09

Speaker 1: Das gilt denn f├╝r K├╝nstler, allgemein freischaffende K├╝nstler oder auch f├╝r Kleinunternehmer?

00:20:16

Speaker 2: Als ich meine Soforthilfe beantragt habe, war das f├╝r Unternehmer, Freiberufler und. Und Kleinbetriebe? Da muss man die Mitarbeiter haben, aber wir waren jetzt nicht viele Mitarbeiter, da spielte alles mit rein. Der erste Antrag war. Ich glaub du, ich glaub, du bist so knackt mein Kugelschreiber?

00:20:44

Speaker 1: Ja, ja, aber ich merke, vielleicht habe ich auch eine nicht Probeaufnahmen machen, denn ich ja nicht mit meinem Taschenmesser.

00:21:02

Speaker 3: Ich glaube, wir k├Ânnen das als die richtige dieaufnahme verwenden. Wir sind jetzt auch bei 21 Minuten und.

00:21:10

Speaker 2: Ja, ja, ich glaube, wir haben schon einiges an Negus besprochen. Ich meine, wie gesagt, Corona ist jetzt noch jetzt nach. Es ist der zweite Monat, aber noch haben alle Fleckvieh doch ein bisschen Geld und halten jetzt, sagen wir mal, noch einen Monat aus. Ja, das Spannende wird, denke ich mir, in der n├Ąchsten Zeit.

00:21:29

Speaker 1: Aber es hat auch seine guten Seiten. Man hat viel Zeit f├╝r Sachen, f├╝r die man sonst keine Zeit hat.

00:21:35

Speaker 3: Ja, ja, ├╝ber die guten Sachen spricht ja. Man traut sich aber nicht und sagt, sie wolle optimistischen positiv sein.

00:21:42

Speaker 1: Ja, f├╝r mich.

00:21:46

Speaker 2: Ja, ich wollte schon. Seit vier Jahren wollte ich mit Online-Kurse anfangen und sie aufzubauen. Und jetzt habe ich diese Zeit und kann mich. Also, ich habe keine Auftr├Ąge, mich lenkt nichts ab, und ich denke Tag und Nacht daran Okay, hier bei euch, mein N├Ąhkurse auch. Wie baue ich Mehrwert f├╝r zeichnet Kritisierte auch f├╝r euch Communitys? Wie mache ich meine Show, mein Social Media? Und es braucht so viel Zeit. So allein.

00:22:16

Speaker 3: Aber auch du kannst so viel Information sammeln im Internet erst einmal dar├╝ber und dann das alles umzusetzen und zu probieren und auszuf├╝hren.

00:22:25

Speaker 3: Ja, ich habe. Ich habe wirklich viele Podcasts geh├Ârt. Deswegen ja deswegen dachte ich mir, als man ihm vorgeschlagen hatte Hey, lass es beim Podcast machen, wir telefonieren ├╝ber kunstlos austauschen war ich dabei auf.

00:22:41

Speaker 2: Schade ist auch schade, wenn wir, wenn wir, weil wir tauschen uns aus. Wir tauschen uns aus, ├╝ber wie es uns geht, wie wir mit der Kunst vorankommen. Und das ist f├╝r uns alle sehr interessant, was der andere dazu zu sagen hat, und das kann man gleich aufnehmen.

00:22:57

Speaker 3: Und vielleicht ist es auch f├╝r unsere Zuh├Ârer mit anderen Augen ein Grund, warum ich so ganz gerne mordtat.

00:23:10

Speaker 1: Tats├Ąchlich, das sehe ich jetzt die Zeit, die ich sonst nicht hatte. Anatomie studieren, z.B. an die einzelnen V├Âgel zu studieren, habe ich euch Bilder geschickt? Von euch schon ganz viele Studien gemacht, ich mit dem Brustwirbel in anderem Wetter das ganze Skelett studieren. Und wenn man sich nur darauf fokussiert, Geld zu verdienen und zu arbeiten, hat man etwas weniger Zeit und man kann entspannt auch noch dadurch, dass man sowieso zu Hause bleiben muss.

00:23:40

Speaker 2: F├╝r mich ich pers├Ânlich lieber zu Hause zu arbeiten.

00:23:45

Speaker 2: Der geborene Stubenhocker ist so angenehm. Ja, und fr├╝her Bauer der Krise.

00:23:54

Speaker 3: Wei├čt du, bin ich rausgegangen, irgendwann zu irgendeiner Zeit, zu der ich Lust hatte. Er Aber meistens war es eine Zeit, wo andere wie gestresst zur Arbeit, zu Arbeit oder von der Arbeit. Ja, und ich war ab Miso bisschen unwohl gef├╝hlt, weil alle laufen irgendwo gestresst hin, und ich bin so die Sonne, so sch├Ân.

00:24:17

Speaker 2: Alle w├╝rden so Wichtiges zu tun haben.

00:24:22

Speaker 3: Und jetzt sind die anderen so, wie ich wei├č, dass sie mittags auch st├Ąndig mittags auf. Aber ich meine, dass sie sich entspannen, wenn sie rausgehen, und auch zu unterschiedlichen Zeiten.

00:24:35

Speaker 2: Finde ich auch ein bisschen angenehmer f├╝r mich.

00:24:36

Speaker 1: Ich f├╝hle mich nicht mehr so einsam, aber im positiven Sinne mal vielleicht weiter, weil ich jetzt. Ich pers├Ânlich habe jetzt ziemlich viel Zeit und auch irgendwie mehr Motivation oder Lust, irgendwelche Kontakte mit Freunden zu haben, die ich jetzt nicht normalerweise jeden Tag sehe. Ich habe zum Beispiel Freunde aus Hamburg oder Schwerin, und mit denen telefoniere ich auch fast t├Ąglich und bin gerade dabei, wieder mehr mit denen sie zu quatschen oder mich zu unterhalten. Das tut auch wirklich gut. Ich sehe die normalerweise irgendwie nur im Sommer zwei, drei, vier Wochen. Was wir kennen gelernt. Haben einen Wohnwagen auf dem Platz und h├Ąnger ganzen Sommer rum und jetzt habe ich viel mehr Zeit irgendwie oder auch viel mehr Motivation oder Anregung oder Impulse, mit denen irgendwie zu starten und mit dir zu quatschen. Und habe auch tats├Ąchlich schon wieder ein paar alte Freunde angesprochen, angeschrieben, ob die nicht mal wir wollen. Ewig und.

00:25:40

Speaker 2: Das ist eine interessante Sache, weil bei mir, bei mir auch. Bei mir haben sich pl├Âtzlich so viele Leute Gem├Ąlde gefragt, bis es alles okay ist. Bist du gesund?

00:25:51

Speaker 1: Ich freue mich schon seit Jahren, seit Jahren nicht mehr gesprochen hat. Da hatte ich pl├Âtzlich wieder Kommunikation.

00:25:59

Speaker 3: Aber sind wir auch zu dritt? Durch die ganzen Unterhaltungen und Kontakte kriegt man auch viel Motivation, Inspiration, Anregung. Man hat ja, ja, man tauscht sich ja viel mehr aus, als wenn man jetzt tats├Ąchlich noch arbeitet. Und die Leute sind ja nicht gemeldet haben.

00:26:14

Speaker 1: Tut aber auch einfach nur gut. Also wieder mal mit den Leuten zu quatschen. Ich wei├č ja nicht, wie ich mit den Leuten vom Campingplatz. Mit denen h├Ątte ich mich halt jedes Jahr etwas trotzdem f├╝r mich irgendwie richtig gute Freunde. Also w├╝rde ich fast als eine meiner besten Freunde bezeichnen. Aber wir schreiben halt selten. Trotzdem wissen wir, dass der andere da ist. Wir schreiben das ganze Jahr ├╝ber Schreiben, und das ist richtig. Und das bringt jetzt eigentlich Anreiz, wieder ein bisschen zu quatschen. Es macht wirklich Spa├č. Es ist echt cool, und auch ansonsten habe ich echt viel Zeit, so was mich so k├╝nstlerisch irgendwie auszuprobieren angeht. Wie gesagt, ich laufe jeden Tag mit der Kamera rum. Oder was? Experimente mit Tusche und Essst├Ąbchen auf Leinwand. Da habe ich auf jeden Fall genug Zeit, mich da austoben, und ich muss mich trotzdem auf mein Abi vorbereiten.

00:27:09

Speaker 1: Nehmen Sie die Situation.

00:27:12

Speaker 2: Die Situation ist auf jeden Fall ernst. Wir wollen das Ganze auch jetzt nicht besch├Ânigen. Aber wir bleiben positiv und versuchen, wir machen das Beste draus. Deswegen finde man die Zeit gut, und ich finde, es ist sowieso eine Lebenseinstellung.

00:27:31

Speaker 1: Mit jeder Situation macht ob nun so eine Krise was auch immer.

00:27:34

Speaker 1: Da gibts immer wieder neue Chancen.

00:27:36

Speaker 2: Trotzdem In der Krise hatte sogar ein prominenter Prominenter gesagt Ja, wir sind jetzt auch bei 30 Minuten, und das ist eine sehr gute Zeit, um diesen Beitrag zu beenden. Und ich w├╝rde mal sagen, dass wir in einem Monat oder ein paar Wochen wieder was zu dem Thema sagen und melden k├Ânnen, falls es mal was Neues gibt.

00:28:19

Speaker 3: Ganz normal. Wir k├Ânnen es ja ├╝berarbeiten. Im Nachhinein wollten wir das jetzt nicht jede Woche machen.

00:28:25

Speaker 2: Ja, wir machen das jede Woche weiter. Und genau. Wir haben verschiedene Themen. Wir haben ja zusammen schon Zeichen, Kurse gehalten. Wir haben zeichnend zusammen gelernt und haben viel zusammen gezeichnet. Dar├╝ber k├Ânnen wir zusammen sprechen. Also machen wir einfach ein Podcast. Super.

00:28:47

Speaker 1: Aber dass der Gesang am Anfang nur der kommt rein.

00:28:52

Speaker 1: Er bleibt, solange wir kein gro├čer S├Ąnger, okay.

00:29:02

Speaker 2: Dann muss und zun├Ąchst einmal Feedback geben.

00:29:11

Speaker 1: Wir sind. Wir wollen die Aufnahme beenden. Ich mal alle zuh├Ârt. Ich versuche, die Ganze zum Schluss zu kommen. Wir haben gesagt, so sagen wir irgendwann machen wir. Willi ist leise, und wir h├Âren beim n├Ąchsten Mal auch von mir alles Gute.

00:29:49

Speaker 3: Danke, dass sie zugeh├Ârt hat.


4 Kommentare

  • Informativer und exzellenter Beitrag Hut ab mien jung!
  • Danke! Freut mich, dass du unseren Podcast h├Ârst :) :)

  • Ich arbeite im Homeoffice und vermisse es schon auf Arbeit zu gehen. Zu Hause zu leben und zu arbeiten ist nichts f├╝r mich. Hoffen wir dass sich die Situation bald entspannt. Euch viel Erfolg mir eurer Kunst! Bleibt genauso motiviert!!
  • Hey Eilin,
    es ist auf jedenfall schon sehr positiv, dass du Arbeit hast. Bleib gesund und motiviert, irgendwann legt sich die Lage und alles nimmt wieder seine gewohnten Bahnen an.
    Viel Gesundheit!!
    Maxim

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Maxim Simonenko

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